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GRABEN -FORSCHEN -SCHREIBEN

 

ÜBER MICH  

Urgeschichtliche Grabhügel im Auetal bei Horneburg.

Foto: D. Alsdorf

 Im Jahre 1953 wurde ich in Harsefeld im Elbe-Weser-Dreieck geboren. Schon sehr früh begann ich mich für die Vergangenheit meines Lebensraumes zu interessieren. Auf kindlichen Streifzügen durch Feld und Flur fand ich Versteinerungen und nicht selten auch Relikte des 2. Weltkriegs.

Schulausflüge im Rahmen des damals noch erteilten „Heimatkundeunterrichts“ führten zu geheimnisvoll anmutenden Stein- und Hügelgräbern in der Umgebung. Relikte, die das Kind vollends faszinierten. Und rettungslos in die "brotlose Kunst" der Archäologie abgleiten ließ.

"Ausgrabung" mit 14 Jahren.

Foto: D. Alsdorf

 Mit 12 Jahren hielt ich meine ersten urgeschichtlichen Scherben in der Hand – gefunden im Abraum einer archäologischen Ausgrabung! Der Anfang war gemacht. Ein Jahr später fand ich meinen ersten Feuersteindolch und wenige Monate später konnte ich aus in einer Sandgrube aufgelesenen Scherben meine erste Urne zusammensetzen …

Erste "richtige" Ausgrabung mit 16 Jahren (1969).

Foto: Archiv Alsdorf

  

Notgrabung 1973

Foto: D. Alsdorf

 Der spätere Berufsweg führte mich nicht direkt in die Archäologie oder Museen sondern zunächst ins Druckgewerbe. Nebenberuflich allerdings nahm ich regelmäßig an örtlichen Ausgrabungen teil und erkundete mit großem Erfolg neue Fundstellen.

 

An der Absturzstelle eines amerikanischen Bombers 1974.

Foto: D. Alsdorf

 Die auf diese Weise gewonnenen Kenntnisse ermöglichten mir 1977 den Einstieg in die Museumsszene. Als Assistent im neu eingerichteten Schwedenspeicher-Museum in Stade war ich erheblich an der Ausgestaltung der ersten Dauerausstellungen beteiligt und konnte innerhalb der Stader Altstadt etliche Grabungen durchführen. Die Stader „Stadtarchäologie“ war geboren.

 

Museums-Exkursion 1979

Foto: Archiv Alsdorf

 Im Jahre 1980 brachte ich meinen Erstling heraus – einen noch bescheidenen Bildführer zu archäologischen Denkmälern der Umgebung. Ein Jahr später wechselte ich zur neu eingerichteten Kreisarchäologie des Landkreises Stade. Dort bin ich noch heute.

 

 Der Erstling ...

Foto: D. Alsdorf

 

Schreibend in der Gruft des Erzabtes Gerlach Schulte - Kloster Harsefeld 1982.

Foto: Archiv Alsdorf

 Nebenberuflich beschäftigte ich mich mit der „Archäologie der Neuzeit“, die zu Beginn der achtziger Jahren noch in den Kinderschuhen steckte. Damaliger Höhepunkt war die Untersuchung der Brandgrube der Stader NSDAP-Kreisleitung.

In der „Wendezeit“ zog es mich in die neuen Bundesländer, um archäologisches Neuland zu betreten – der Erkundung von Schauplätzen und Relikten des zweiten Weltkriegs.

 

   

Fotos: Archiv Alsdorf

 

Als Ausgräber im Kloster Harsefeld 1983.

 

Beim Präparieren eines archäologischen Profils - Sommer 1983.

Fotos: Archiv Alsdorf

 Von 1995 bis 2003 engagierte ich mich ehrenamtlich für die Stiftung "Deutsches Holocaust-Museum" und erkundete Lage und Überreste ehemaliger Kriegsgefangenenlager und  Konzentrationslager - ab 2003 für die Einrichtung einer Gedenkstätte im  ehemaligen Stalag XB Sandbostel.

 

Auf Spurensuche in der Nähe des ehem. KZ Wöbbelin/Ludwigslust 1996.

Foto: D. Alsdorf

 

Im Lager Sandbostel 2005.

Foto: A. Alsdorf

 Geschrieben habe ich schon immer gern. Zunächst die Aufsätze in der Schule, später Tagebuch und - natürlich – lange Liebesbriefe. Beruflich waren es zahllose Berichte zu Grabungen und Texte für Ausstellungen. Erste nebenberufliche Projekte waren längere Beiträge für Ortschroniken der Region. Später brachte ich die Chroniken von Oldendorf und Hammah und schließlich die des ehemaligen Stader Flugplatzes heraus.

 Seit 2000 schreibe ich regelmäßig für Stader Zeitungen Beiträge zu regionalgeschichtlichen Themen und bin zeitweilig auch im Rahmen der aktuellen Berichterstattung eingesetzt. Meine Beiträge finden sich außerdem in regionalen Jahrbüchern und ganz besonders in „Geschichte und Gegenwart“, dem Harsefelder Jahrbuch. Seit 2008 bin ich ehrenamtlicher Redakteur dieses Jahrbuchs.

 

Berufsalltag 2008 - Bergen einer Urne.

Foto: Archiv Alsdorf

 Zu meinem ersten Roman kam ich eher durch Zufall. Die tragische Liebesgeschichte von Anna und Claus, die 1834 auf dem Richtplatz endete, ließ mich ab 2005 nicht mehr los. Was zunächst als Kurzgeschichte gedacht war, entwickelte sich 2007 infolge weiterführender Recherche zu „Anna aus Blumenthal“ und zur 2010 erschienenen Vorgeschichte „Abels Blut“.

Für „Anna“ wurde ich im Februar 2008 mit dem „Goldenen Hecht“, dem Kulturpreis der Arbeitsgemeinschaft Osteland ausgezeichnet.

 Im Jahre 2010 erschien – ebenfalls unter Verwendung historischer Quellen - mein historischer Roman über den „Isern Hinnerk“, einer sagenhaften wie tragischen regionalen Rittergestalt des frühen 14. Jahrhunderts.

Der "Goldene Hecht" für Anna aus Blumenthal.

Foto: D. Alsdorf

 Nach Erscheinen meiner letzten beiden Romane, die innerhalb von zwei(!) Tagen Mitte 2010 vorsgestellt wurden, war zunächst einmal Verschnaufen angesagt. Neue Themen müssen langsam reifen. Ein historisches Thema, das der "Abelke aus Teufelsmoor", was eigentlich ein ganzer Roman hätte werden sollen, geriet aufgrund der dünn bleibenden Quellenlage ein Fragment und fand 2011 Eingang in die Anthologie "Schwarze Segel im Teufelsmoor" (Siehe unter "Antholgien").

Werbung für den "Hinnerk-Roman" in Bremervörde 2010.

Foto: D. Alsdorf

 Im Oktober 2012 erschien ein neues Taschenbuch. Unter dem Titel "Ufergeflüster - Ostegeschichten" hatte ich rund 20 alte und neue Geschichten entlang des Flusses Oste zusammengestellt. Erstmalig sind auch eigene Erlebnisse und Grabungsergebnisse vorgestellt.

Ein Jahr später - im Oktober 2013 - erschien mein neuer Geschichtenband "Geschichten aus dem Stader Sand". Darin 27 alte und neue historische Geschichten, die ich zum Teil schon in Jahrbüchern und Zeitungen veröffentlicht habe. Darunter "Annas Tochter", eine Kurzgeschichte, die bereits 2005 in Grundzügen entstand und aus Platzgründen nicht in meinem ersten Roman "Anna aus Blumenthal" verwendet wurde.

Im Herbst 2014 erschien ein weiterer Geschichtenband "Stader Zeitreisen", in dem ich erneut 22 alte und neue Berichte zu geschichtlichen Themen zusammengetragen habe. 

Wie es nun mit der Schreiberei weiter geht - mal abwarten. So ganz kann ich mich noch nicht von meinen Romanfiguren trennen. Bestes Beispiel ist meine Kurzgeschichte "Korngold", im jüngst erschienenen Band "Kunst&Genuss am Ostefluss". Dort versuchen meine aus "Abels Blut" bekannten Ganoven Schröder und Jentz, den Hechthäuser Müller um sein geraubtes Gold zu bringen.

"Anna aus Blumenthal" zieht derweil weiter ihre Kreise. Einmal "zum Leben" erweckt, wie es ihr erklärter Wunsch war, wird eine Verfilmung ihres Schicksals vorbereitet.

Unerwartet schob sich der eher nebensächliche Fund eines Schnapsglases, das vermutlich in Zusammenhang mit der Hinrichtung der Kindsmörderin Anna Brümmer stand, in den Vordergrund und geriet in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Ein in Stade gedrehter Beitrag für den NDR3 unterstrich im Januar 2014 dieses Interesse und ließ in mir einen neuen Roman reifen - den der Magd Anna Brümmer aus Balje, die verzweifelt und fern jeglicher Hilfe und Unterstützung in eine schier aussichtslose Lage geriet, an deren Ende ihr Tod stand. Im Oktober 2015, fast ein Jahr nach den ersten geschriebenen Zeilen, kam das Buch heraus.

Derzeit bin ich weiterhin auf den Feldern der Stader Region anzutreffen, wo ich nach neuen archäologischen Fundstellen und Inspirationen suche ...

 Foto: A. Alsdorf

 © D. Alsdorf 2015

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