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 Am Grab von Anna und Claus, 2007.

Foto: D. Alsdorf

 

 Der Weg zum Grab

 Wo befindet sich das Grab von Anna und Claus? Diese Frage höre ich oft während der Lesungen. „Nicht zugänglich“ lautet meist die Antwort. Denn in der Tat liegt das Grab in einer eingehegten Schonung, die zugleich Wildruhegebiet ist. Das Gelände, zudem Privatbesitz, darf daher nicht betreten werden!

Dennoch haben es die schnell wachsenden Bäume inzwischen möglich gemacht, dass das Kreuz und damit die Stelle des Richthügels ganzjährig vom öffentlichen Weg aus zu sehen ist.

Diesen Weg folgen, links ist schon die Schonung zu sehen. 

Foto: D. Alsdorf

Man findet die Stelle, wenn man auf der Bundestrasse 73 von Stade Richtung Cuxhaven fährt.

Etwa zwei Kilometer nach der Durchfahrt des Dorfes Düdenbüttel befindet sich RECHTS am Waldrand ein großer Parkplatz.

Dort kann das Auto abgestellt werden. Von hier aus sind es nur 300 Meter bis zum Grab. Man überquert die Bundestrasse und folgt dem dortigen gepflasterten Feldweg am Waldrand. Von hier aus kann man LINKS schon die Schonung sehen, in der sich das Grab befindet.

Hier in diesen Weg einbiegen.

Foto: D. Alsdorf 

 Man folgt dem Weg entlag des Waldes 120 Meter und biegt in einem kleinen Wäldchen LINKS ab. Im Wäldchen entstand inzwischen eine Rekonstruktion des Richthügels.

 

Links die Schonung mit dem Grab.

Foto: D. Alsdorf 

 

 

Das verschlossene Tor.

Foto: D. Alsdorf 

 Nach 160 Metern erreicht man die eingehegte Schonung und steht vor einem verschlossenen Tor.

Der Zufall (oder nicht???) wollte es, dass dieser Eingang genau an jener Stelle eingerichtet wurde, wo damals Anna und Claus ihren letzten Gang zum Richtplatz zu gehen hatten. Heute ist es eine Allee, die im Sommer allerdings ziemlich grün und vrerwachsen ist.

Foto: D. Alsdorf 

 Schaut man diesen Weg entlang, erkennt man auf einer leichten Anhöhe das Kreuz (ganz hinten im Bild).

Foto: D. Alsdorf

Der grüne Fleck um das Kreuz herum markiert den Richthügel. Wegen dem damals mit dem fremden Erdreich eingeschleppten Unkräutersamen  gedeihen dort Brennnessel und andere Unkräuter immer noch gut.

 

Foto: D. Alsdorf 

  Hier kann man das kleine Plateau für den Richthügel noch besser erkennen. Das verschollene Grab wurde erst 2007 im Zuge der Romanrecherche wieder entdeckt. Zur Historie des Platzes: Als Anna und Claus hingerichtet wurden, lag das Gebiet noch in Heide. Auch später, als ringsherum das Land urbar gemacht wurde, blieb dieser Geländestreifen als Heidegebiet erhalten. Man mochte wohl auf den Gräbern nicht ackern. Auch in neuerer Zeit blieb das Gelände als Viehweide bestehen. Vor rund 30 Jahren wurde das Gelände schließlich mit Eichen aufgeforstet.

Pläne aus neuerer Zeit sehen das Gelände als Trasse für eine Ortsumgehung von Himmelpforten. Ob das wirklich eine gute Idee ist?

 

 Ergänzung 2016: Das verwitterte Holzkreuz wurde inzwischen durch das obige stabile Holzkreut mit Schild ersetzt.. Es steht nun allerdings quer zur "Allee". Der Besucher sollte daher rechts vom verschlossenen Eingang die 40 Meter an der Waldkante entlang gehen. Von dort kann man das Kreuz deutlich sehen.

 

 

 

© D. Alsdorf 2016.

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